Go f… yourself – WordPress Kommentar Spam

Kabel

Das ewige Lied, das ewige Leid. Jeder Blogger kennt es, jeder Blogger hasst es. Kommentar Spam ist so überflüssig, wie das nächtliche stolpern über die vergessenen Schuhe auf dem Weg in’s Badezimmer. Diese Plage in den Griff zu bekommen heißt eigentlich nur, sie so weit wie möglich zu minimieren. Sie gänzlich los zu werden ist in etwas so einfach, wie den eigenen Hausbriefkasten vor Werbeflyern zu schützen.

Obwohl es viele gute Lösungen gibt und sich ein großer Teil – mehr oder weniger – sauber aus dem Blog raushalten lässt, ist es doch mit Arbeit verbunden und Spaß fühlt sich anders an. Für irgendwen scheint es sich immer noch zu lohnen, seinen Spam in die Welt zu posaunen und das „Business“ ist nicht tot zu kriegen.

Bisher war es hier noch sehr ruhig und ich hatte noch keinen Grund zur Unruhe aber es gibt eine Menge andere Seiten und Projekte, die ich betreue und da sieht es ganz anders aus. Meistens sind es nur kurze Pausen, bis der Sturm wieder losbricht und für Aufregung sorgt.

Bislang habe ich noch nicht nachvollziehen können, warum einige Seiten Kommentar Spam geradezu anzuziehen scheinen, wie Motten das Licht, und es bei anderen Seiten eher „moderat“ zu geht. Betrachtet man sich die „Spam-Opfer“ und vergleicht sie untereinander, lässt sich kein Muster erkennen und dementsprechend lassen sich auch keine Vorsichtsmaßnahmen treffen. Bleibt einem nur, mit der Plage zu leben.

Gestrenge Wächter für’s grobe

Sich nur auf Plugins zu verlassen kann auch mal nach hinten los gehen, aber Schwund ist überall.

Datenschutz ist ein Thema, an dem man nicht vorbei kommt. Zumindest dann nicht, wenn man seinen Blog innerhalb der EU betreibt. Wäre es anders, hätte man nach eine Weile sicher eine stattliche Anzahl IPs die es gar nicht bis zum Formular schaffen und könnte diese, bei jedem neuen Projekt einfach übernehmen, aber so einfach geht es leider nicht. Bleiben also nur die Kandidaten, die sich an geltendes Recht halten und der händische Eingriff.

  • Akismet scheidet leider aus, wegen Datenschutzrechtlicher Probleme.
  • WP Spamshield ist recht trickie, macht aber einen gute Job und liefert noch ein Kontaktformular mit. Nachteil ist, zur Kontrolle man kommt nur über einen Umweg an den geblockten Spam heran.
  • Antispam Bee ist ebenfalls zu empfehlen. Die Optionen sind gut erklärt und es erledigt seine Arbeit zuverlässig. Auf die Aktivierung zur Verwendung der offentlichen Spamdatenbank sollte, aus Gründen des  Datenschutz verzichtet werden.

Fazit:

Es ist möglich seinen Blog so gut wie „Keimfrei“ zu halten. Zu sehr sollte man sich nicht auf die „Helfer“ verlassen und ab und zu mal nach dem Rechten schauen. Kontrolle tut immer mal wieder Not, aber im großen und ganzen, kann man der Sache seinen Lauf lassen.

Jetzt seid ihr gefragt. Wie geht ihr mit diesem Problem um und wie wirkungsvoll sind eure Maßnahmen?

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