Vorn dabei sein – Seo Tipps zur Webseiten Optimierung für Google

Seo TippsJeder sucht sie und so gut wie jeder hat schon von ihnen gehört: Die berühmten soundsoviel SEO Tipps für den direkten Weg in die Top 10 SERPS. Jeder, der sich mit der Webseiten Optimierung für Google & Co. beschäftigt, hätte gern die ultimative Lösung in Form der „Goldenen Regeln“ parat, und so mancher von ihnen schickt vielleicht allabendlich ein kurzes Gebete mit der Bitte um Erleuchtung himmelwärts.

Insgesamt erinnert diese Suche ein bisschen an Harrison Ford und seine legendären „Jäger des verlorenen Schatzes“ Filme, allerdings hat Harrison am Ende immer die Frau und den Schatz bekommen. Ein SEO kann da schon mal leer ausgehen. Keine Frau, kein Schatz, nur ein paar müde Treffer zwischen einhundert und einhundertfünfzig. Und das, obwohl doch alle SEO Tools gezeigt haben, dass man es dieses Mal richtig gemacht hat.

Die Liste, was falsch oder richtig ist/war, ließe sich vermutlich endlos verlängern – je nach dem, welche Quelle für die „Analyse“ herangezogen würde. Oder anders ausgedrückt: Es kommt darauf an wen man fragt – oder besser, wie oft man fragt um völlig verschiedene Aussagen zu bekommen. Fragt man zehn Personen, bekommt man zehn verschiedene Aussagen, irgendeine davon wird dann schon in das eigene Konzept passen und man hat alles richtig oder eben nicht richtig gemacht. Um diesen Teufelskreis nicht endlos fortzusetzen, wird es hier keine Tipps zu Webseiten Optimierung geben, nur ein paar gedankliche Ansätze.

Kleine Brötchen backen – Schritt für Schritt in die SERPS

Prinzipiell sollten hohe Mitbewerberzahlen – eine Million oder mehr, einen nicht davon abhalten es trotzdem zu versuchen. Allerdings muss man sich darüber im klaren sein, das es hier auch etwas „ruppiger“ zugehen kann und ein Treffer zwischen fünfzig und einhundert in den SERPS zwar gar nicht so schlecht ist aber auch nur zufällig entstanden sein kann. Als „Fingerübung“ und zur besseren Kontrolle, wäre eine Webseiten Optimierung für eine Mitbewerberanzahl von weniger als fünfhunderttausend, mit einem eindeutigen Keyword – oder besser einem Longtail, vermutlich sinnvoller.

Zu erwarten, dass die Platzierung in den SERPS dann auch automatisch besser = höher wäre, ist nicht ganz richtig. Grundsätzlich sollte man im Hinterkopf behalten, dass zumindest ein Teil der Arbeitsweise einer Suchmaschine identisch abläuft, unabhängig davon wie viele Mitbewerber es zu dem Keyword gibt. Auf der anderen Seite ist aber auch zu erwarten, dass möglicherweise gewisse „Extras“ bei höheren Mitbewerberzahlen in die Berechnung der Platzierung mit einfließen, z.B. der Faktor Zeit. Ebenso könnte das „Keyword-Umfeld“ eine Rolle spielen und einem die gute Position „vermasseln“.

Wollte man das als einen SEO Tipp formulieren, könnte man sagen: Eine gute Analyse + einer objektiven Bewertung der Machbarkeit + Geduld sind eine gute Basis.

Trau, schau, wem – SEO Tools richtig auswerten

Tools gibt es wie Sand am Meer. Meistens werden sie zur Berechnung der Keyword-Dichte verwendet, manchmal aber auch zur Bewertung des Content in Bezug auf die Verteilung der Suchphrase oder im Vergleich zu Mitbewerbern. Im Ergebnis ist das, was SEO-Tools „ausspucken“ eher als subjektiv zu bewerten. Genauer betrachtet kann man nicht mit Sicherheit sagen, wie das Ergebnis errechnet wurde. Welche oder wie viele „Stopwörter“ wurden für die Berechnung entfernt und wie zum Geier wurde eigentlich die „Wichtigkeit“ definiert?

Besser wäre es, sich der Frage zu stellen, ob das – was man da abgeliefert hat, Tatsächlich optimal ist. Betrachtet man die gelieferten Ergebnisse mit etwas Abstand und vor allem mit dem eigenen „so müsste es eigentlich passen, sagen ja auch die anderen – Gefühl“, sieht die Sache vielleicht ganz anders aus.

Suchmaschinenoptimierung ist in weiten Teilen eine Frage der Erfahrung. Man wird oft feststellen, das es nur selten adaptierbar ist und sich scheinbar immer irgendwie willkürlich nach gewissen Regeln zu richten scheint. Unterm Strich ein einziger Widerspruch. Man wird sich diese Erfahrung erarbeiten müssen, daran führt kein Weg vorbei. Irgendwann wird einem diese Erfahrung ein ziemlich sicheres Gefühl dafür geben, ob und mit welchem Umfang ein Projekt machbar ist, wie lange es dauern wird verlässliche Ergebnisse zu erhalten und welches die nächsten Schritte sein könnten.

All die Tools verschaffen eigentlich nur einen statischen Eindruck, ein Gefühl dazu muss sich entwickeln. Dabei ist es unerheblich, was abgefragt wurde. Ob man sich die reinen Mitbewerberzahlen, deren Backlink-Zahlen, das alter der Domain oder stumpf, die Dichte der Keywords etc. „gezogen“ hat, auf den ersten Blick sind es Zahlen die man interpretieren muss.

Als Tipp formuliert: Eigene Erfahrung sammeln!

Hartnäckiges Gerücht – Der SEO Tipp vom guten Content

Würde man einem Suchmaschinenalgorithmus die Bewertung zur Qualität der Inhalte überlassen, käme es möglicherweise zu einem mehr oder weniger belustigenden Ergebnis. Geht man davon aus, der Algorithmus spricht fließende deutsch, am besten eher umgangssprachlich als wissenschaftlich, hat vielleicht sogar Sinn für Humor oder Doppeldeutigkeiten oder Kenntnis von Interpunktion oder Grammatik, einem Gefühl für Zeit und zäh zu verdauenden Kettensätzen, könnte man ihm die Bewertung getrost überlassen. Eliminiert man das alles aus seiner Vorstellung und betrachtet eine Suchmaschine als das, was sie ist, kann man nur zu dem Schluss kommen, das die Bewertung ob gut oder schlecht, von andere Stelle vorgenommen werden muss.

Die Relevanz nach einem Muster zu definieren, ist für einen Algorithmus natürlich möglich. An dieser Stelle kann man sich dann auch ruhig mal die Frage stellen, wie die Relavanz wohl berechnet werden könnte, welche Faktoren dafür zweckmäßig sind. Viele Optionen gibt es nicht und am Ende der Überlegung, was zweckmäßig sein könnte und was nicht, stellt man möglicherweise fest, dass das allein nicht ausreichen kann aber ein gewisses Bild des Content abzeichnet.

Ob ein Content gut ist, im Sinne von hilfreich oder informativ oder zum gewünschten Ziel führt, ist die Entscheidung des Users. Ob er grundsätzlich der Vorgabe entspricht relevant zu sein, kann vom Algorithmus entschieden werden.

Fazit: Alle Tipps zur Webseiten Optimierung sind mehr oder weniger wichtig und haben ihre Berechtigung. Unklar bleibt ihr „Gewicht“. Auf alles zu hören oder alles irgendwie zu berücksichtigen und einfließen zu lassen, ist nicht möglich. Teilweise ist das, was man recherchiert, äußerst verwirrend und schließt sich nicht selten gegenseitig aus. Ein gutes „Bauchgefühl“ und eine gewisse Skepsis sind vermutlich zielführender als das stumpfe abarbeiten. Man sollte sich Zeit nehmen die Mitbewerber zu studieren und zu analysieren. Ein wichtiger Teil einer Optimierung ist die Betrachtung des gesamten Umfelds und nicht nur die, eines Teilbereichs.

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